• Besondere Betreuungsanfragen

    Besondere Betreuungsanfragen
    Liebe Tagespflegepersonen,

    wir haben immer wieder Betreuungsanfragen, bei denen wir keine passende Kindertagespflegeperson vermitteln können. Daher möchten wir nun einmal etwas Neues ausprobieren und die Anfragen direkt an Sie weitergeben: Vielleicht passt die Betreuung eines der unten aufgeführten Kinder für Sie! Die Tabelle wird monatlich aktualisiert.

    Sie können sich direkt mit uns unter der angegebenen Chiffre-Nummer in Verbindung setzen, wir werden dann alles Weitere für Sie veranlassen.

    Übersicht der besonderen Betreuungsanfragen
  • Inklusion in der Kindertagespflege

    Inklusion in der Kindertagespflege
    Projekt des Landesverbands Kindertagespflege Baden-Württemberg e.V.

    Landesweite Anlaufstelle für inklusive Pädagogik in der Kindertagespflege in Baden- Württemberg … und wir sind dabei!

    Der Landesverband Kindertagespflege Baden-Württemberg e.V. hat ein neues Modellprojekt aufgelegt, mit dem Ziel eine landesweite Anlaufstelle für inklusive Pädagogik in der Kindertagespflege in Baden- Württemberg einzurichten. Im Frühjahr diesen Jahres wurden hierfür drei Modellstandorte gesucht. Die beiden Tages- und Pflegeelternvereine des Landkreises Böblingen haben sich gemeinsam erfolgreich beworben und nehmen somit am Projekt „Landesweite Anlaufstelle für inklusive Pädagogik in der Kindertagespflege in Baden- Württemberg“ als Modellstandort teil. Damit hat der tupf nun die Möglichkeit stellvertretend für unsere Tagespflegepersonen auch auf Landesebene zum Thema Inklusion aktiv mitzuarbeiten.

    Am Ende des Landesverbandsprojektes sollen die folgenden drei Produkte der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen:

    • Ein Curriculum zur Qualifizierung von Tagespflegepersonen
    • Ein Konzept zur Entwicklung von Indikatoren zum Gelingen von Inklusion in der Kindertagespflege
    • Eine Handreichung zu übertragbaren Finanzierungswegen
    (http://www.kindertagespflege-bw.de/projekte/landesweite-anlaufstelle-inklusive-paedagogik/)

    Die letztjährig durchgeführte Umfrage unter den aktiven Tagespflegepersonen des tupf erfolgte mit einem sehr guten Rücklauf. Wir freuen uns sehr über das große Interesse an diesem Projekt. Besonders hervorzuheben ist hierbei nicht das Interesse, sondern auch die Bereitschaft der Tagespflegepersonen an einer Zusatzqualifizierung „Inklusion“ teilzunehmen.

    Dank der Unterstützung des Landkreises Böblingen kann unser Tages- und Pflegeeltern e.V. Kreis Böblingen einen Großteil der personellen Ressourcen für die Teilnahme am Modellstandort abdecken. Für das Projekt Inklusion des tupf konnte bisher schon die Heidehof Stiftung mit einem Unterstützungsbeitrag gewonnen werden. Jedoch benötigt der tupf in naher Zukunft und in finanzieller Hinsicht selbstverständlich noch weitere Unterstützer!

    • Tupf Logo Kooperationspartner
    • Tupf Logo Landkreis Bblingen
    • Tupf Logo Landesverband
    • Tupf Logo Leonberg Tagesmutter
  • TAPiR

    TAPiR
    Die Kindertagespflege in anderen geeigneten Räumlichkeiten

    TAPiR ist eine Form der Kindertagespflege außerhalb des Haushaltes der Kindertagespflegeperson und der Eltern, für Kinder im Alter von 0 - 14 Jahren, mit dem Schwerpunkt der Zielgruppe der unter dreijährigen Kindern.

    Neben den institutionellen Kindertageseinrichtungen und der klassischen Kindertagespflege mit maximal fünf gleichzeitig anwesenden Tagespflegekindern, die von einer Bezugsperson in deren Haushalt betreut werden, bietet TAPiR mit einer möglichen Betreuung von maximal neun Tageskindern gleichzeitig, durch mehrere Kindertagespflegepersonen, eine zusätzliche Alternative im Bereich der Kindertagesbetreuung.

    Der Schwerpunkt liegt in der Flexibilität, der familiennahen Atmosphäre, der individuellen Förderung und der überschaubaren Gruppengröße (mit möglicher Altersmischung). Das Angebot wird dem Wunsch vieler Eltern nach frühen sozialen Erfahrungen ihrer Kinder in der Gruppe gerecht.

    Die Gesetzliche Grundlage für diese Form der Kinderbetreuung bildet das Kinderförderungsgesetz (KiföG), das Kinderbetreuungsgesetz Baden-Württemberg (KiTaG) und die dazugehörende Verwaltungsvorschrift des Landes Baden-Württemberg (VwV Kindertagespflege). Zudem sind die Richtlinien des Landkreises Böblingen zu beachten.
  • Landkreismodell TAKKI

     
    Landkreismodell
    takki



    Der bedarfsgerechte Ausbau der Kleinkindbetreuung ist seit einigen Jahren ein großes Thema für viele Gemeinden und Städte im Landkreis Böblingen. Die Kommunen haben den gesetzlichen Auftrag, schrittweise die Betreuungsplätze für unter dreijährige Kinder bedarfsgerecht auszubauen. Seit dem 01.08.2013 gibt es nach § 24, SGB VIII, Abschnitt (2) einen Rechtsanspruch, dass Kinder, die das erste Lebensjahr vollendet haben, bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres einen Anspruch auf frühkindliche Förderung in der Kindertagespflege oder einer Tageseinrichtung haben.

    Im Jahr 2008 hat auf Initiative des Kreisverbands Böblingen im baden-württembergischen Gemeindetag die Landkreisverwaltung zusammen mit Vertretern der Städte und Gemeinden sowie den beiden Tages- und Pflegeelternvereinen mit Sitz in Sindelfingen und Leonberg in Anlehnung an das "Modell Leinfelden-Echterdingen" das Modell "TAKKI" entwickelt, mit der Zielsetzung, die Tagespflege zur Betreuung von Kleinkindern zu stärken. Das Konzept bezieht sich auf die Betreuung von unter dreijährigen Kindern im Haushalt der Betreuungsperson oder in anderen geeigneten Räumen.

    "TAKKI" ist die Abkürzung für: "Kommunale Tagespflege für Kleinkinder im Landkreis Böblingen". Mittlerweile nehmen in unserem Zuständigkeitsgebiet 19 Gemeinden und Städte aus dem Altkreis Böblingen an TAKKI teil.

    Im Altkreis Leonberg sind fünf Kommunen beteiligt. Zuständig im Altkreis Leonberg ist der Tages- und Pflegemutter e.V. Leonberg ,Distelfeldstraße 20, 71229 Leonberg, Telefon 07152 / 9064970, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme am Modell "TAKKI" haben, wenden Sie sich bitte an den tupf, Telefon 07031/21371-0, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    • Vorteile für die abgebenden Eltern

      Eltern, die sich für dieses Betreuungsmodell für ihr unter dreijähriges Kind entscheiden, entrichten einen Elternbeitrag an die Gemeinde/Stadt, der sich an den Elternbeiträgen für eine Betreuung in den institutionellen Kindertageseinrichtungen (u3) in der jeweiligen Kommune im Landkreis Böblingen orientiert. Eltern bezahlen das Betreuungsentgelt direkt an die Wohnortgemeinde/Stadt.

      Die Gemeinde/Stadt bezahlt dann die Tagespflegeperson nach den TAKKI-Richtsätzen und übernimmt den Differenzbetrag.

      Für die Eltern ist eine echte Wahlfreiheit zwischen öffentlicher Kindertageseinrichtung und Kindertagespflege gewährleistet. Kurzfristige Ausfallzeiten von Tagespflegepersonen werden auf Anfrage spätestens ab dem dritten Tag vom Tages- und Pflegeeltern e.V. Kreis Böblingen durch Vertretung geregelt.
    • Vorteile für die Tagespflegeperson

      Die Teilnahme an TAKKI ist für die Tagespflegeperson freiwillig, die weiterhin selbständig tätig ist.

      Tagespflegepersonen, die sich an TAKKI beteiligen, erhalten das Betreuungsentgelt nach den TAKKI-Richtsätzen von der Gemeinde/Stadt ausbezahlt, in der das Tageskind wohnt. Das bedeutet für die Tagespflegeperson eine große finanzielle Sicherheit. Außerdem wird das Pflegeverhältnis nicht durch die Abwicklung der Zahlungsvorgänge belastet.

      Die Tagespflegeperson kann bei der (TAKKI-) Gemeinde/Stadt die zweite Hälfte nachgewiesener Sozialversicherungsbeiträge als Pauschale von monatlich maximal 105,- Euro beantragen.

      Ferner bekommt die Tagespflegeperson von der Kommune für bis zu 25 betreuungsfreie Tage (maximal 5 Wochen) und bis zu 30 Krankheitstage (maximal 6 Wochen) den Aufwandersatz pro Kalenderjahr erstattet. Dadurch entsteht eine weitere finanzielle Sicherheit für die Tagespflegeperson.

      Die Qualifizierungskosten werden der Tagespflegeperson vom Landkreis Böblingen zurückerstattet, sobald sie ein unter dreijähriges Tageskind im Rahmen des Modells aufnimmt.
    • Voraussetzungen, die eine Tagespflegeperson erfüllen muss

      Die Tagespflegeperson muss sich mit 162 Unterrichtseinheiten qualifizieren (davon 32 Unterrichtseinheiten vor der Aufnahme eines Tageskindes und Praxis begleitend die restlichen 130 Unterrichtseinheiten). Personen mit besonderen einschlägigen Vor- und Ausbildungen (z.B. mit einer pädagogischen Ausbildung) können eine deutlich reduzierte Grundqualifizierung besuchen.

      Weitere Anforderungen sind:

      • Bereitstellung eines Platzes für ein unter dreijähriges Tageskind.
      • Gültige Pflegerlaubnis nach § 43 SGB VIII, wie sie bei unserem Verein beantragt werden kann. Um die Erlaubnis zur Kindertagespflege zu erhalten, müssen persönliche Eignung, Qualifizierung und kindgerechte Räumlichkeiten nachgewiesen werden.
      • Schriftliche Vereinbarung mit der Gemeinde/Stadt, von der die Tagespflegeperson das Betreuungsgeld erhält. Ferner Abschluss eines "TAKKI"-Betreuungsvertrags mit den Eltern/Personensorgeberechtigten des Tageskindes.
      • Abschluss eines TAKKI-Betreuungsvertrags mit den Eltern/Personensorgeberechtigten des Tageskindes.
      • Bereitschaft zur Arbeit nach den gültigen TAKKI-Richtsätzen der Gemeinde/Stadt. Außerdem wird die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den Tageselternvereinen im Landkreis und mit den Kommunen erwartet.
    • Außensprechstunden des tupf in den Kommunen

      In vielen Gemeinden/Städten des Landkreises Böblingen werden von den Tageselternvereinen Außensprechstunden angeboten (meistens in den Rathäusern). Termine und Orte können den örtlichen Mitteilungsblättern entnommen oder in unserer Geschäftsstelle (Telefon 07031/21371-0) erfragt werden.

      Teil I und II der Grundqualifizierung und die Praxis begleitenden Gesprächskreise für Tagespflegepersonen werden von uns angeboten. Die Kurse III und IV der Grundqualifizierung und die Praxis begleitende Weiterbildung im Kurssystem findet nach der Grundqualifizierung bei den Familienbildungsstätten im Landkreis statt.
    • Persönliche Beratung

      Bei Interesse an einer Teilnahme am Modell "TAKKI" wenden Sie sich bitte an unseren Verein. Wir informieren Sie gerne in einem persönlichen Gespräch über die Besonderheiten. Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Termin, der in einem unserer beiden Büros (Sindelfingen und Herrenberg) oder während der Außensprechstunden in den Rathäusern wahrgenommen werden kann.
    • Ziele von TAKKI?

      TAKKI hat zum Ziel, mehr Tagespflegeplätze für Kinder unter drei Jahren zu schaffen.

      TAKKI bietet Vorteile für Tagespflegepersonen und Eltern

 

 

 

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