Im Landkreis Böblingen haben wir in der Regel zehn Bereitschaftspflegefamilien. Einige von ihnen sind bereit, Kleinkinder aufzunehmen, andere lieber Schulkinder oder Jugendliche. Die Kinder werden vom Amt für Jugend und Bildung Böblingen vermittelt, während der Dienstzeiten vom zuständigen Sozialarbeiter/in. Außerhalb der Dienstzeiten gibt es einen Bereitschaftsdienst des Amtes für Jugend und Bildung, der eng mit der Kriminalpolizei zusammen arbeitet.

Pflicht ist dann der Besuch des Vorbereitungskurses für Vollzeitpflegeeltern und die Zulassung eines Hausbesuches durch Frau Schuch und einer Mitarbeiterin des Pflegekinderdienstes. Ferner sind das Ausfüllen eines Fragebogens, eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung und ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnisses erforderlich.

Wie geht es weiter?

Aktive Bereitschaftspflegeeltern haben eine besondere Checkliste, damit sie wissen, auf was zu achten ist. Sie erhalten als Entschädigung einen Tagespauschalsatz, der die Kosten für das Kind, für die Erziehungsaufwendungen und das besondere Engagement enthält. Besondere Sachleistungen werden auf Antrag erstattet. Ansprechpartner ist immer der zuständige Sozialarbeiter des Amtes für Jugend und Bildung.

Im Jahr finden vier bis fünf Pflichttreffen mit dem Amt für Jugend und Bildung und der 1.Vorsitzenden des tupf statt. Einmal im Jahr besuchen wir die Bereitschaftspflegeeltern. Im Dezember kommt der Nikolaus in den tupf, ausschließlich zu den Bereitschaftspflegeeltern.